3 Tage monatliches Intensivtraining mit Siggi Matt bei wunderschönen frühlingshaften Temperaturen bis zu 24 Grad (und dem ersten Einsatz der Sonnencrème!) liegt nun wieder hinter uns und jeder hat ’ne Menge gelernt. Als besondere Überraschung habe ich nach 2 Tagen Training im Dressurviereck den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, auf einer Ovalbahn ganz in der Nähe meines Stalls den letzten Tag ganz intensiv ihre jeweiligen Prüfungen trainieren zu können. Dies war für jeden, der schon bald auf einem Turnier starten möchte, unter Siggis Aufsicht besonders effektiv. Er lief Kilometer um Kilometer mit dem jeweiligen Teilnehmer mit … seine Kondition ist wirklich beachtlich! Anschließend bekam man von ihm unter 4 Augen ein sehr ehrliches Feedback der letzten 3 Tage und seine persönliche Einschätzung des Ist-Zustandes des Pferdes & Reiters, welche Prüfungen sich aktuell am besten eignen und ob ein Turnierstart zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt Sinn macht. Aus dem als Viergänger gekauften Wallach wurde plötzlich ein Fünfgänger mit flotten Rennpaßansätzen, da staunten die Teilnehmer nicht schlecht! Siggi war offen für alle Fragen, dachte in Ruhe darüber nach, probierte unterschiedliche Gebisse, Gewichte und Prüfungen aus und gab einem anschließend seine ehrliche Meinung dazu ab. Seine offene und ehrliche Art ist einfach unbezahlbar, motiviert wirklich jeden und bringt einen in der Kürze der Zeit deutlich weiter! Ich war sehr erfreut über die Fortschritte meines „kleinen“ Hengstes, dem fast siebenjährigen Kolviður frá Kjartansstöðum. Siggi testete bei ihm zum ersten Mal die T2 und es klappte erstaunlich gut. Außerdem stellte sich heraus, dass er auch gut geeignet für eine Fünfgangprüfung ist da Siggi seinen Rennpaß als „very promising“ einstufte und ich daraufhin einige Male die F2 spontan reiten sollte. Siggi ist halt immer für eine Überraschung gut!

  

Noch am gleichen Tag fuhren Siggi und ich dann weiter nach Holland zum Gestüt Englastaðir, wo am Sonntag das erste Worldranking Turnier des Jahres stattfinden sollte. Siggi sei Dank hatte ich zwei der heiß begehrten 50 Starterplätze ergattert und nahm Sóti frá Kjartansstöðum mit da dort nur schwere Prüfungen ausgeschrieben waren.

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